Dünnschichtzytologie

Die Dünnschichtzytologie ist ein weiterentwickeltes, spezialisiertes Verfahren zur Vorsorgeuntersuchung des Gebärmutterhalses auf neugebildete und pathologische (krankheitsbedingte) Veränderungen. Computergestützt ausgewertet, ist die Auswertung dieses Abstriches deutlich genauer und sicherer als der seit Jahrzehnten angewendete herkömmliche (konventionelle) Abstrich.

Die Untersuchung sollte einmal jährlich durchgeführt werden. Sie dient der sekundären Prävention (Früherkennung) von Gebärmutterhalskrebs. Bei einem auffälligen oder unklarem Befund müssen umgehend weitere Untersuchungen folgen.

Ihr Nutzen

Die regelmäßige Krebsvorsorge durch die Dünnschichtzytologie ermöglicht eine effektive Risikominderung und eine schnelle Behandlung im Falle eines positiven Befundes.

Der jährliche Abstrich, sowohl mit der konventionellen Zytologie als auch mit der Dünnschichtzytologie führt zu einer 98 % Reduktion des Gebärmutterhalskrebses (Zervixkarzinoms) bei einer drastischen Verringerung der Sterblichkeit.

 

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